Wichtige Abkürzungen |
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CMR-Stoffe
Kanzerogene (krebserregende), mutagene (erbgutverändernde) oder reprotoxische (fortpflanzungs-gefährdende) Stoffe.
“Derived no effect level” Aus gesundheitlichen Gründen sollten Menschen oberhalb dieser Kozentration einem Stoff nicht ausgesetzt werden. Der DNEL-Wert berechnet sich aus dem niedrigsten validen Wirkwert in Kombination mit bestimmten Sicherheitsfaktoren. Er wird für orale und dermale Expositionen in mg pro Person und Tag oder mg pro Körpergewicht und Tag angegeben.
ECHA
"Europäische Chemikalienagentur“ Altstoffverzeichnis der EU. Diese Liste enthält etwa 100.000 Substanzeinträge. In diese Liste wurden alle Stoffe aufgenommen, die zum Zeitpunkt der Einführung der Ermittlungspflicht für das Gefährdungspotential chemischer Stoffe (1981) auf dem Markt waren.
Das ELINCS-Register enthält Neustoffe, die nach Abschluss der EINECS-Liste (18. September 1981) gemäß Richtlinie 67/548/EWG (Neustoffverordnung) angemeldet wurden und werden. Das ELINCS-Register wird laufend aktualisiert.
Wert, der eine aus den ökotoxikologischen Prüfungen abgeleitete, errechnete Stoffkonzentration in einem Umweltmedium bezeichnet - also in Wasser, Boden Luft etc. Oberhalb dieser Konzentrationen können schädliche Wirkungen auf Organismen nicht ausgeschlossen werden. In der Regel werden für die Berechnung Daten aus den Prüfungen zur Algen-, Daphnien oder Fischtoxizität herangezogen.
PBT
"Substances that are potentially persistent, bioaccumulative and toxic" Stoffe mit persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Eigenschaften. Persistent bedeutet dabei, dass ein Stoff in der Umwelt stabil ist und nur langsam abgebaut werden kann. Bioakkumulierend bedeutet, dass sich ein Stoff in Lebewesen anreichern kann und dadurch Konzentrationen in einem Gewebe erreicht werden können, die wiederum toxische Effekte auslösen können. Toxisch bedeutet: schädlich für Lebewesen.
RIP
"REACh Implementation Projects“ Arbeitsgruppen auf europäischer Ebene, die Methoden und Leitfäden für die Umsetzung der REACH-Verordnung vorbereiten; ein Link zu den Abschlussberichten der einzelnen RIP's findet sich auf REACH Navigator - Guidance Documents
SDB
"Sicherheitsdatenblatt“ Datenblätter mit Sicherheitshinweisen für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. In Europa und vielen anderen Ländern müssen solche Datenblätter vom Inverkehrbringer, Einführer oder Hersteller von Gefahrstoffen und von Zubereitungen, die diese Gefahrstoffe über bestimmte Mengengrenzen hinaus enthalten, zur Verfügung gestellt werden. Gegebenenfalls ist ein erweitertes Sicherheitsdatenblatt (eSDB) zu erstellen, welches um die Expositionsszenarien und Risikomanagementmaßnahmen zu ergänzen ist.
SIEF
"Substance information exchange forum" Unter REACH ein Forum zum Austausch von Stoffinformationen, das nach der Vorregistrierung von Phase-in-Stoffen gegründet wird. Teilnehmer des SIEFs sind alle Hersteller / Importeure eines identischen Stoffes. Ziel des SIEF ist es, Mehrfachdurchführungen von Versuchen zu verhindern.
SVHC
"substance of very high concern“ Besonders besorgnis erregende Stoffe. Hierzu zählen CMR-Stoffe, PBT- und vPvB-Stoffe.
TGD
"Technical Guidance Document“ Technischer, nicht rechtsverbindlicher Leitfaden zur Umsetzung der REACh-Verordnung, der in den RIP’s erarbeitet worden ist.
UVCB (=SUVC)
"Substances of Unknown or Variable composition, Complex reaction products or Biological materials” UVCB-Stoffe sind Stoffe, deren qualitative und/oder quantitative Zusammensetzung mehr oder weniger unbekannt ist. UVCB-Stoffe wie komplexe Reaktionsgemische oder Extrakte werden daher in aller Regel nicht nur durch die genaue Zusammensetzung, sondern auch durch zusätzliche Parameter definiert.
vPvB
"Substances that are potentially very persistent and very bioaccumulative" Stoffe, die zwar nicht als toxisch bekannt sind (möglicherweise auch noch nicht daraufhin untersucht worden sind). Dafür sind sie aber besonders persistent und besonders stark bioakkumulierend. |


